Die Forensische Psychologie (auch: gerichtliche Psychologie) stellt einen Teilbereich der Angewandten Psychologie dar. Gemeinsam mit der Kriminalpsychologie ist sie zugleich ein Teilbereich der Rechtspsychologie.

Forensische PsychologInnen beschäftigen sich mit geistigen, sozialen sowie psychischen Ursachen derVerbrechensentstehung und -durchführung. Sie befassen sich zudem mit der Schuldfähigkeit von Angeklagten,der Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen und der Beweisführung vor Gericht.

Sie erstellen Gutachten in Pflegschaftsverfahren zu Kindeswohlgefährdung, Behandlung und Rehabilitation vonStraftäterInnen, Entlassungsprognosen von Häftlingen, Begutachtung zur Glaubhaftigkeit von Zeugenaussagen u.v.a.

Forschend befassen sie sich mit der Untersuchung von Ursachen und Motiven, welche zu kriminellemVerhalten führen. Hauptbereiche sind die Kriminalprognostik und die Erforschung von psychosozialen undpsychopathologischen Bedingungen kriminellen Handelns.

Beim sogenannten Profiling erstellen sie gemeinsam mit KriminologInnen und KriminaltechnikerInnen Täterprofileund Tatortprofile aufgrund einer zuvor durchgeführten Fallanalyse (Tatrekonstruktion). So können sie umfassendeInformationen bündeln um ermittlungsunterstützende Hinweise zu erarbeiten.

Quelle: www.berufslexikon.at/berufe/3093-ForensischeR-Psychologe~Psychologin 03/2018



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