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News > Neue Ausgabe der „Psychologie in Österreich“ – Themenschwerpunkt Sportpsychologie erschienen

am 29.6.2007
Sport bewegt – die Emotionen ganz vieler Menschen, Körper und Geist mancher Menschen und nicht zuletzt in vielen Fällen eine Menge Geld.
Zwischen den Prinzipien „höher, weiter, schneller“ und „Dabeisein ist alles“ (soferne letzteres noch gültig ist) tut sich ein weites und höchst populäres Feld auf, dessen Betrachtung uns vom psychologischen Standpunkt lohnend erscheint. Der Ausschluss des Schi-Idols (und Massen-Identifikationsobjektes) Karl Schranz von den Olympischen Spielen in Sapporo 1972 gilt als jenes Ereignis dieses Jahres, das bei den ÖsterreicherInnen am meisten Aufregung verursachte und brachte bei dessen Rückkehr knapp 100.000 Menschen auf die Beine – wohl ein psychologisches Phänomen. Aktuelle Sportereignisse werden in der Öffentlichkeit und in den Medien mit großer Aufmerksamkeit bedacht; aktuell halten wir gerade irgendwo zwischen den Nachwehen der letzten Olympischen Winterspiele (Stichwort Doping) und den mit teilweise gemischten Gefühlen getätigten Ausblicken auf die kommende Fußball-EM.

Es geht in diesem Heft aber eher um Bestandsaufnahme und Praxisberichte sportpsychologischer Arbeit, wie sie zunehmend Einzug in den Trainingsalltag verschiedenster Sport-Disziplinen hält. Es soll damit auch ein Beitrag zur sachlichen Darstellung und Transparenz dieses psychologischen Arbeitsfeldes geleistet werden, das oft immer noch irgendwo zwischen mystifizierter Geheimwaffe (Stichwort „Psychotricks“) oder als ausschließlich defizitorientierte Reparaturleistung bei Versage(r)n verortet wird. Es soll dargestellt werden, dass und wie die Anwendung von Erkenntnissen aus der Psychologie in umfassenden Trainingskonzepten auch im Anwendungskontext Sport einen wichtigen Stellenwert hat bzw. zunehmend bekommt. Es freut uns sehr, dass wir für dieses Themenheft eine Reihe nicht nur namhafter, sondern auch prominenter AutorInnen, manche davon selbst ehemalige aktive Weltklasse-SportlerInnen, gewinnen konnten. Die Themen behandeln u.a. den aktellen Stand der sportpsychologischen Aktivitäten in Österreich, den Bereich Essstörungen im Leistungssport sowie Gender-Aspekte im Sportbereich.

Zu beziehen in ausgewählten Fachbuchhandlungen und beim Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (zuckersdorfer@boep.or.at)



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