PsychologInnenHaslinger Stefan




Interview von Mag. Stefan Haslinger

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Ich wollte mich besser kennen lernen und meinen Gefühlen, inneren Konflikten, psychischen Verletzungen und dem was mich glücklich macht, auf den Grund gehen, um dadurch meine Identität zu stärken. Ich habe erfahren, dass ich mehr Freude im Leben empfinde, wenn ich mich annehmen kann, so wie ich bin.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Neben der fachlichen Kompetenz, finde ich eine wertschätzende, offene Haltung und die Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Tätigkeit als besonders wichtig, denn nur so kann ich mich für neue Erfahrungen im Leben öffnen und dazulernen.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Interesse, persönliche Lebenserfahrungen, das Gefühl, das eine besser als das andere zu können.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Dass ich mir selbst treu geblieben bin.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Ich habe viel berufliche Erfahrung, weil ich in sehr unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen tätig war. Ich habe mit Menschen gearbeitet, die Suchtprobleme hatten, die Krebs, HIV oder anderen chronische Krankheiten hatten. Ich habe viel Beratungs- und Therapieerfahrung mit Menschen, die an Depressionen, Ängsten, Traumen oder psychosomatischen Symptomen leiden. Außerdem unterstütze ich schon über viele Jahre hindurch Menschen bei der Rauchentwöhung.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Die Zusammenarbeit mit anderen KollegInnen ist mir wichtig, weil ich von anderen lernen kann und weil ich an KollegInnen jemanden überweisen kann, wenn ich den Eindruck habe, dass ich vielleicht nicht die richtige Ansprechperson für ein bestimmtes Anliegen bin.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Workshop 'Entspannungsverfahren'
(Österreichischen Akademie für Psychologie)

Psychoonkologisch geleitete Gruppe für Männer mit Krebserkrankungen
(Österreichische Krebshilfe Wien)

'Unternehmen Leben!' Psychoonkologisches Coaching und Präventionsvorträge
(Details s. Österreichische Krebsilfe Wien)

Vorträge zu psychologischen Themen auf Anfrage


F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Am Wichtigsten ist mir die Freude in meinem Beruf.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Menschen zu kennen, die ich gern habe und die mich gern haben. Jemanden lieben zu können.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich würde den Wunsch äußeren, wunschlos zufrieden zu sein.

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Nachdem ich auf keiner Insel alleine leben möchte, beantworte ich diese Frage nicht.

Fach-Interview von Mag. Stefan Haslinger

F: Was ist der Unterschied zwischen PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und FachärztInnen für Psychiatrie?

Ein Psychologe ist jemand, der Psychologie studiert hat.
Ein Psychiater ist jemand, der Medizin studiert hat und anschließend eine Facharztausbildung für Psychiatrie absolviert hat.
Ein Psychotherapeut ist jemand, der eine Psychotherapieausbildung (es gibt verschiedene Richtungen) absolviert hat. Viele Psychotherapeuten haben weder Medizin noch Psychologie studiert, andere wiederum sind zusätzlich Mediziner oder Psychologen.


F: Was ist Gesundheitspsychologie?

Ein Gesundheitspsychologe ist jemand, der Psychologie studiert hat und anschließend eine Fachausbildung zum Gesundheitspsychologen absolviert. Die Gesunheitspsychologie beschäftigt sich mit der Förderung und Erhaltung der Gesundheit und der Entwicklung von gesundheitsfördernden Maßnahmen.
Z.B.: Hilfestellung bei Rauchentwöhnung, Gewichtsreduktion, Burnout-beratung, Gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz etc.


F: Was ist Klinische Psychologie?

Ein Kliischer Psychologe ist jemand, der Psychologie studiert hat und anschließend eine Fachausbildung zum Klinischen Psychologen absolviert hat.
Die Tätigkeitsfelder sind:
- Psychologische Beratung und psychologisch-therapeutische Behandlung
- Psychologische Diagnostik
- Wissenschaftliche Forschung

Klinische Psychologen spzialisieren sich in der Regel auf bestimmte Arbeitsschwerpunkte, wie z.B. die psychologisch-therapeutische Behandlung bei Ängsten, Depressionen, Süchten, psychosomatischen Beschwerden, Lernschwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen oder die psychologische Hilfestellung bei Schicksalsschlägen, Erkrankungen, Trennungen u.v.m..
Andere sind wiederum vermehrt in der Diagnostik tätig.


F: Was bedeutet psychologische Diagnostik?

Mit Hilfe der Psychologische Diagnostik werden bestimmte Aspekte der Persönlichkeit eines Menschen erfasst, wie z.B. Konzentration, Merkfähigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen, Interessen oder psychische Persönlich- keitsmerkmale (Angst, Aggression, Empathie, Selbstbild, etc.). Die Zielrichtung der Diagnostik richtet sich nach der Fragestellung. Ebenso gibt es unterschiedliche diagnostische Verfahren wie z.B. Fragebögen, Interviews u.v.m..
Diagnositk dient der Klärung spezifischer Fragestellungen in unterschiedlichen Lebensfeldern.
Beispiele: Berufsdiagnositk
Diagnositk in der Schule
Krankheitsabklärung
etc.


F: Was ist ein psychologischer Test?

Darunter versteht man Verfahren, die Merkmale von Personen oder Organisationen erfassen können. Viele psychologische Tests sind Messinstrumente, mit denen Eigenschaften nicht nur erfasst, sondern auch in Werte umgerechnet werden können, wie z.B. der Intelligenzquotient. Seriöse psychologische Tests müssen bestimmte wissenschaftliche Krieterien erfüllen und sind nicht vergleichbar mit Tests, die oftmals in diversen Zeitschriften zu finden sind.






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