PsychologInnenAchatz Alexander



Interview von MMMag. Dr. Alexander Achatz

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Traumatisierte Klienten, da ich über die entsprechenden Zusatzausbildungen verfüge.

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Ich bin 20 Jahre in der freien Wirtschaft tätig gewesen. Mein schon in der Schulzeit aufblühendes Interesse führte mich in Kombination mit einem Zufall (?!) wieder an die Universität zurück. Dort habe ich eine umfassende Ausbildung samt Doktorat und Spezialisierung auf Klinische Psychologie, im Speziellen das bindungsfundierte Arbeiten sensu J. Bowlby absolviert.
Obwohl eine schöne und erfolgreiche Zeit vorher, habe ich nun den für mich noch besser passenden Beruf gefunden.


F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Intelligenz und Ausdauer sind wohl die Fähigkeiten, die auf der Universität benötigt werden.
Ich bin sicher, mindestens genauso wichtig ist es, dem Klienten offen und feinfühlig zu begegnen. Klinische Diagnostik kann eine Hilfe zur Orientierung sein. Eine vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zwischen Klient und Therapeut ist dann die Basis für eine hilfreiche Beratung.


F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Aufgrund meiner Ausbildungsschwerpunkte auf der Universität. Das Arbeiten mit Menschen, die akute oder chronische Krisen durchleben, hat mich immer sehr interessiert.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

20 Jahre Selbständigkeit gut durchlebt und gleichzeitig ein Interesse an der Natur, den kleinen Dingen des Lebens und an Freunden erhalten zu haben.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Ich biete meinen Klienten eine breite Palette an beruflichen Erfahrungen. Durch meine Selbständigkeit in der Wirtschaft kann ich die Sorgen meiner Klienten gut nachvollziehen. Die Spezialisierung in Richtung bindungsfundiertes Arbeiten und systemische Familientherapie ist meine Basis für die Beratung von Einzelpersonen, Paaren und Familien.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja, vor allem mit Ärzten, Sozialarbeitern und Psychotherapeuten.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja, vor allem zum Thema Bindungstheorie und bindungsfundiertes Arbeiten.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Den Abschluß des psychotherapeutischen Fachspezifikums in systemischer Familientherapie.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Ein Sonnenuntergang in den Bergen, den Wind in den Segeln bei blauem Himmel, ein gemütlicher Abend mit meinen Freunden und finanzielle Unabhängigkeit.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Das Leid beenden, das durch uns Mensche beendbar wäre (Kriege, Obdachlosigkeit, Hunger, Arbeitslosigkeit).
Ein artgerechtes Leben von Mensch und Tier in Einklang mit der Natur.
Keine massiven Naturkatastrophen, die das dann zerstören könnten.


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ein Solarpanel, mein Notebook, weil darauf alles gespeichert wäre, was ich gerne haben würde, also Bücher, Fotos, Erinnerungen und meinen Talisman.

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Es sind die Hürden in unserer Lebensgeschichte, die uns zu dem gemacht haben, was wir sind. Keine Hürden zu haben, muss nicht automatisch Glück heißen.
Das ohne schlechtes Gewissen genießen, was man der Umwelt zumuten kann. Das mit gutem Gewissen lassen, was man nicht braucht.


F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Was ist Ihr (täglicher) Beitrag, um das Leben für alle ein wenig Angenehmer zu gestalten?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Ich habe mich von meinem technischen Beruf verabschiedet und widme mich beruflich und privat meinen Mitmenschen.
Ich setze mich für ein Leben in Einklang mit unseren Bedürfnissen ein, die wir Menschen von Natur aus haben und nicht den Bedürfnissen, die uns suggeriert werden.







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